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Portrait Zaha Hadid

Sie ist die erste Frau, die mit dem Pritzker Preis, dem Architektur-Oscar, ausgezeichnet wurde. Ihre Entwürfe galten lange als utopisch und unbaubar, bis sie den Wettbewerb für das MAXXI, das Museum moderner Kunst in Rom gewann. Es folgten Aufträge weltweit. 15 Jahre lang unterrichtete sie an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Christina Höfferer hat für den ORF ein Portrait der Star-Architektin Zaha Hadid gestaltet. Ausstrahlung: 27. März 2021. Bonus-Infos gibt es auf orf.at, Österreichs meistgelesener News-Site.

 

Hundert rote Schuhe

Berlin ein sicherer Hafen, Tel Aviv hitzig, sexy und gefährlich. So stellen sich für die Protagonistin in Mirna Funks Roman "Zwischen Du und Ich" ihre beiden Heimatstädte dar. Und dann lernt sie in der isrealischen Metropole Noam kennen - und damit das gewaltsame Erbe. Anrührend, findet Christina Höfferer am 13. Februar 2021 in ihrer Rezension des Romans für das Spectrum der Presse.

 

spec 13 02 2021 - seite VI.pdf
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Wege aus der Krise. Wie Europa die Wirtschaft hochfahren will

In vier Teilen, die von 8. bis 11. Februar 2021 im ORF Ö1 Radiokolleg ausgestrahlt werden, begeben sich Christine Pawlata und Christina Höfferer in einem Roadmovie durch die Corona-Ökonomie: Welche Strategien schlagen Experten vor, und welche Wege haben sich internationale Organisationen, wie EU und UNO sowie nationale Regierungen ausgedacht, um die weltweit von der Covid-Krise gebeutelte Ökonomie wieder in Schwung zu kriegen?

 

Die Europäische Union stellt für die Erholung Europas nach Corona mit 1,8 Billionen Euro das größte Konjunkturpaket bereit, das jemals aus dem EU-Haushalt finanziert wurde. "Es soll ein grüneres, stärker digital ausgerichtetes und krisenfesteres Europa werden," stellt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fest. 750 Milliarden Euro dieses Pakets umfasst der European Recovery Fund, das Europäische Wiederaufbauprogramm mit den Titel Next Generation EU. Wie soll diese Summe konkret eingesetzt werden, damit jeder etwas davon hat?

 

Welche Geburtsfehler hat das ambitiöse und umstrittene Programm? Die Bindung der Auszahlung der Mittel an die Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien wird von Polen und Ungarn abgelehnt. Obwohl laut EU Kommission der europäischen Wirtschaft alljährlich durch die nicht verwirklichte Gleichberechtigung Kosten von 370 Milliarden Euro entstehen, fehlen im Programm Next Generation EU gleichstellungspolitische Maßnahmen zur Gänze. Und welche Garantien gibt es, dass die Fördermittel nicht in den Händen des organisierten Verbrechens landen?

 

Mit Klimaschutz die Wirtschaft retten

Christine Pawlata und Christina Höfferer haben im Jänner 2021 den Klimaökonom Moritz Schwarz, einen Österreicher, der in Oxford forscht befragt, wie sich Klimaschutz auch auszahlen kann. Zu lesen im Magazin des Goethe Instituts.

 

Corona, die Frauen und die Wirtschaft

Am 17. Jänner 2021 analysieren Christine Pawlata und Christina Höfferer für den Standard, welche Auswirkungen die Pandemie auf die Lebenssituationen von Frauen hat. Im Fokus steht dabei das EU Programm Next Generation EU.

 

Frohe Feste und ein gutes Neues Jahr

Gefeiert wird im Jänner 2021 mit einem vierteiligen Feature über den Erneuerer der Kirchenmusik: Giovanni Pierluigi da Palestrina!

 

Herzliche Gratulation, Josef Aschbacher!

Der Österreicher Josef Aschbacher wird Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Storia.at gratuliert mit einem Portrait von Europas erstem Erdbeobachter, das Christina Höfferer gestaltet hat:

 

Immer in Bewegung bleiben: Der Tretrollerarchitekt

Angesichts der gebotenen Abstandsregeln gilt es neue Fortbewegungsarten zu finden. Christina Höfferer berichtet im ORF Radiomagazin Leporello wie der Wiener Architekt David Pasek den Tretroller zu seinem bevorzugten Fortbewegungsmittel für Stadterkundungen, Sport und Alltag gemacht hat.

 

Einatmen, ausatmen: Ab in den Wald

Angesichts der gebotenen Abstandsregeln gilt es neue Routinen zu finden. Christina Höfferer schlägt einen allnächtlichen Spaziergang in der Natur vor. In der Presse ist sie am 31. Oktober 2020 mit dem Meteoriten- und Weltraumforscher Nick Hanowski unterwegs zu Ciceros Landgut

 

Allegorie der Malerei

Me too im Barock: Artemisia Gentileschi

In der National Gallery in London läuft gerade eine Ausstellung, die der italienischen Barockmalerin Artemisia Gentileschi gewidmet ist. Im ORF Wissenschaftsmagazin Dimensionen heftet sich Christina Höfferer am 19. Oktober 2020 auf die Spuren der Malerin.

 

Objekt der Begierde: Sterneck-Algenherbar

Ein Sommer voller Museen lautet das Motto im ORF Radio Ö1. Für die Reihe Das Objekt der Begierde entdeckt Christina Höfferer am 26. August 2020 im Botanikzentrum des Kärntner Landesmuseums eine k&k Besonderheit: Das Algenherbar des in Klagenfurt geborenen und in Pula stationierten Admirals Maximilian Sterneck. 

 

Objekt der Begierde: Gem Promega 3

Ein feines Stück Radio entstand im Rahmen des ORF Museumssommers. Klangvoll ertönt das Gem Promega 3, ein Sammlerstück im Klagenfurter Eboardmuseum.  Christina Höfferer stellt das Museum am 17. August 2020 vor. Ohren spitzen!

 

Techno, Clubs und Remmidemmi

Die Szene in Italien hat sich Christina Höfferer für den ORF angesehen und sie bringt sie zu Gehör im Radiokolleg in vier Folgen Ende Juli 2020.

 

Anna Netrebko und Yusif Eyvazov im Circus Maximus

Die Oper Rom gibt nach dem langen Lockdown das Signal für das Wiederaufblühen des Kulturlebens in der italienischen Hauptstadt, und das vor einer wahrhaft grandiosen Kulisse, den Überresten der Kaiserpaläste auf dem Palatin. 

Christina Höfferer berichtet am 26. Juli 2020 im Kurier über die Oper Rom im Circus Maximus.

 

Intensivmedizin international 

Durch die Pandemie rückte ein Thema ins Blickfeld, das sonst kaum in den Schlagzeilen auftaucht: Was passiert in den Intensivstationen? Wie sind sie organisiert, wie ausgestattet?

Rund um diese Fragen hat Christina Höfferer ein ORF Radiokolleg gestaltet, das von 13. - 16. Juli in vier Folgen on air geht. Zu Wort kommen: Der Covid-19 Überlebende Otto Egger, die Intensivmediziner Maurizio Cecconi, Elena Costantini, Claudia Ebm, Francesco Lassandro, Luciano Gattinoni, Christoph Hörmann und Marc Kaufmann, der angehende Intensivmediziner George Jausz, der Direktor des Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO, Christoph Badelt, der Botschafter der Republik Deutschland in Italien, Viktor Elbling und Jan Sebastian Friedrich-Rust, Geschäftsführer von Aktion gegen den Hunger.  Hier der Link zur ersten Folge

 

 

Wie geht es weiter mit der Wirtschaft in Italien? 

Für das Ö1 Radiokolleg Special zum durch die Pandemie entstandenen globalen Ausnahmezustand gestaltet Christina Höfferer am 16. Juni einen Beitrag zu den Wirtschaftsaussichten von Europas erstem Covid-Patienten: Italien

 

Das Land ist gleichermaßen vom Lockdown betroffen wie andere Staaten, doch die Staatsverschuldung Italiens ist höher als etwa jene Deutschlands oder Österreichs. Doch vielleicht führt die Entschleunigung durch dem Lockdown zu einer Verbreitung des italienischen Lebenstils. Zu Wort kommen die Ökonomen Franco Debenedetti, Carlo Cottarelli und Azzura Rinaldi.

 

Unterwegs in Tusculum 

Ein Weltraumforscher erkundet Ciceros Landgut bei Rom.

 

"Gespräche in Tusculum" lautet der Titel eines der meistgelesenen Werke des römischen Philosophen Cicero. Seine Grundthese lautet: ein durch gute Handlungen erreichtes Lebensglück bleibt trotz Schmerz und Tod unverletzbar. Tugendhaftes, also ethisch korrektes Handeln, bestimmt das Wesen der Glückseligkeit.

 

Mit den "Gesprächen in Tusculum" verewigte Cicero den Namen seines Landguts als Inbegriff eines friedvollen geistigen Refugiums.

Heute sind die Ausgrabungen des antiken Tusculum, jener Siedlung südöstlich von Rom in den Albaner Bergen zu besichtigen. Sie befinden sich auf dem Monte Tuscolo, oberhalb des heutigen Ortes Frascati. In der Nacht, so erzählt der Weltraumforscher und Meteoritenspezialisten Nick Hanowski, ist der Spaziergang auf den Spuren der Antiken Römer besonders suggestiv.

Christina Höfferer war mit Nick Hanowski unterwegs. Zu hören am 7. Juni 2020.

Das Comeback der Apostel in Orvieto

Nach 122 Jahren im Exil kehrte heuer im Winter der Skulpturen-Zyklus der Verkündigung, der Apostel und der vier Schutzheiligen zurück in den Dom von Orvieto. Die gewaltigen Statuen bevölkern wieder einen der eindrucksvollsten Kirchenbauten Italiens. Ein schöner Anlass, sich nach Orvieto aufzumachen, sobald Reisen nach Italien wieder möglich sind, findet Christina Höffer in Die Presse, am 29. Mai 2020.

Füchse: Unsere wilden Nachbarn 

Füchse spielen eine Rolle in der Literatur, sie kommen bei Pinocchio ebenso vor wie im Kleinen Prinzen. Und Füchse sind Filmstars, wie etwa Wes Andersons „Fantastic Mr. Fox“.

Die Briten und die Füchse - das ist ein spannungsreiches Verhältnis. Die Fuchjagd, verrufen als grausamer Zeitvertreib der Upper Class, ist jetzt verboten. Adele Brand ist Britin, Naturforscherin und Fuchsexpertin. Sie plädiert in ihrem Buch Füchse. Unsere wilden Nachbarn für Respekt und Verständnis für die Natur im allgemeinen und die Füchse im besonderen, denn, so die Autorin: Ohne Füchse wäre die Welt weit weniger interessant und geheimnisvoll.

Christina Höfferer hat das im C.H. Beck Verlag erschienene Buch Füchse. Unsere wilden Nachbarn gelesen und im ORF am 29. Mai 2020 besprochen.

 

Italien wird seine Anziehungskraft behalten 

Trotz der aktuell schwierigen Situation bleibt das von der Pandemie schwer getroffene Land für Investoren attraktiv. Privaten Käufern von Wohneigentum kommt ein neues Gesetz entgegen.

Die aktuelle Lage am Immobilienmarkt in Italien hat Christina Höfferer in der Tageszeitung Die Presse am 29. Mai 2020 beschrieben. Hier der Artikel als pdf:

 

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Italien: Ein Land sperrt auf 

Anfang März wurde in Italien der Lockdown erklärt, nach zwei Monaten versucht das Land, langsam wieder aus dem Corona-Stillstand zurückzukehren. Die Folgen für die Wirtschaft des Landes sind noch kaum absehbar, ganze Branchen könnten der Corona-Krise zum Opfer gefallen sein. Große Teile der Bevölkerung fühlen sich von den europäischen Partnern im Stich gelassen. Christina Höfferer hat sich für das ORF Radio Ö1 in der Hauptstadt Rom umgehört, wie die Bevölkerung mit der Corona-Krise umgeht.

 

Nach der Krise. Alle Macht den Nationalstaaten? 

Wie soll es mit der EU und ihrer Stellung in der internationalen Gemeinschaft nach der Corona-Krise weitergehen? Das war das Thema der jährlichen Konferenz des European University Institute. Erstmals fand die Konferenz nicht am Sitz des Institutes in Florenz statt, sondern online. Die Krise werde gewisse Entwicklungen vermutlich beschleunigen, hieß es dort: Die Nationalstaaten werden wieder wichtiger, die Zeichen stehen auf Konfrontation statt Zusammenarbeit - keine guten Vorzeichen für den dringend benötigten Wirtschaftsaufschwung, berichtet Christina Höfferer am 15. Mai 2020 im ORF Europajournal

 

Spring Haiku 

The Haiku brings us a cloudburst in spring and sweeps away old stuff.

 

Francesca Melandri / Lockdown

Am 8. Mai 2020 ist Christina Höfferer im Gespräch mit Francesca Melandri über Lockdown-Erfahrungen aus Italien zu hören: ORF Kulturjournal.

 

M. Der Sohn des Jahrhunderts 

Am 3. Mai 2020 bespricht Christina Höfferer das Buch M. Der Sohn des Jahrhunderts von Antonio Scurati im ORF.

 

Achtsam morden!

Das Hörbuch Achtsam morden von Karsten Dusse empfiehlt Christina Höfferer im ORF Hörbücher Magazin am 1. Mai 2020. Witzig, bizarr und originell. 

 

Neapel liegt nicht am Meer

Der österreichische Literaturwissenschaftler Franz Haas spricht am 26. April 2020 im ORF über die Autorin Anna Maria Ortese, die er gut kannte. Interview von Christina Höfferer. 

 

Verführerin und Gangsterbraut: Barbara Bouchet

Quentin Tarantino nannte sie seine Muse: Barbara Bouchet, Schauspielerin mit tschechisch-deutschen Wurzeln, startete ihre Hollywood-Karriere als 16jährige. Sie spielte an der Seite von Kirk Douglas, John Wayne und Shirley MacLane und in Kultproduktionen wie Star Trek und Casino Royale, bevor sie der Ruf nach Italien ereilte. Dort entstand in den 1970er Jahren ein ganz neues populäres Kino, welches Bouchet die Gelegenheit gab, mit ihrer stylish-grenzüberschreitenden Eleganz zum Star zu werden. Christina Höfferer hat Barbara Bouchet für den ORF interviewt. Das Portrait wird am 13. April 2020 wieder ausgestrahlt.

 

CoV und die Seele: Johannes Grohe, Priester in Rom

Johannes Grohe ist katholischer Priester und Professor für Kirchengeschichte. An der Universität Santa Croce in Rom unterrichtet er Kirchengeschichte der Antike und des Mittelalters. Er lebt in der geistlichen Gemeinschaft von Sant´Eugenio, ganz in der Nähe des österreichischen Kulturforums - im Stadtviertel Flaminio. Im Gespräch mit Christina Höfferer schildert Johannes Grohe am 30. März 2020 im ORF Radio, die aktuelle Lage der Seelsorge.

 

A Haiku a Day Keeps the Doctor away

This Haiku is set during a spring rain and it tells us that who cannot write is getting sad.

 

Musikstadt Rom. Von der Oper bis zur Clubszene

Als kundige Reiseführerin nimmt Christina Höfferer Radio-Afficionados mit an die kulturellen Hot Spots und Geheimtipps des Römischen Lebens. Von 16. - 19. März 2020 im ORF. Denn: von Klängen berührt zu werden, das ist auch in Corona-Zeiten wünschenswert! Die Reise beginnt am 16. März in der Oper, dem sogenannten Teatro Costanzi, geht dann weiter ins Auditorium, den Park der Musik, wo Sir Antonio Pappano das Orchestra di Santa Cecilia zur Höchstform auflaufen lässt. Am 18. März wird abgetaucht, und zwar ins Clubleben. Besucht werden Fabio Fortunati alias DJ Mangoo und Andrea Esu, künstlerischer Leiter des Spring Attitude Festival. In der vierten Folge werden himmlische Töne angeschlagen, in den Oratorien, einer genuin römischen Bau- und Musikform. Tune in!

 

A Haiku a Day Keeps the Doctor away

In today´s Haiku we learn how the perfume of plum flowers rises up to heaven.

 

Geisterstadt. Das Seoul der Schamanen
Geheimnisvolles Seoul: Zu Besuch bei Schamanen
Seit dem Oscar-Jubel für "Parasite" ist das Interesse an Südkorea riesig. Christina Höfferer und Luisa Passalacqua haben sich im Kurier auf Entdeckung begeben – und neben Hightech und Modernisierungsdynamik ein geheimnisvolles Seoul gefunden.
ngen-46-159977821.pdf
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A Haiku a Day Keeps the Doctor away

Today´s Haiku brings together the moon, a frog, water and heaven. Listen and relax.

 

Der Arzt als Ingenieur

Der Mediziner der Zukunft wird zugleich auch eine Art Ingenieur sein. Davon ist man an der privaten Humanitas University in Mailand überzeugt. Dementsprechend sieht die Ausbildung aus: Präzisionsmedizin, Gentherapie, künstliche Intelligenz, Neuro-Robotik und Big Data. Wer das Studium beendet, macht gleich zwei Abschlüsse: Als Ärztin/Arzt und als Ingenieur/in der Biomedizin. Christina Höfferer hat für den ORF eine Reportage in Mailand aufgenommen, Sendedatum: 4. März 2020. Auch die Modewelt in Mailand hat sich anlässlich des CoV mit Humanitas zusammengetan. Hier der Artikel dazu. 

 

A Haiku a Day Keeps the Doctor away

Let´s dive into the powerful world of the Haiku. Listen and relax.

 

Zeugnis des Überlebens

Die Französin Ginette Kolinka hat mit 94 Jahren ihre Erinnerungen an den Nazi-Terror und an das Lager Birkenau aufgeschrieben. Christina Höfferer bespricht das Buch am 24. Januar 2020 für den ORF.

 

Tag der Erinnerung

Am 27. Januar ist der Tag der Erinnerung. Die UNO hat diesen in Gedenken an die Opfer der Shoah festgesetzt. Im jüdischen Viertel in Rom werden neue Stolpersteine eingesetzt. Storia.at empfiehlt zu hören:

J127371. Simon Wiesenthal.

 

Jüdisches Rom

Für die Wiener Zeitung hat Christina Höfferer einen Streifzug durch das Jüdische Rom geschrieben. Ihr Artikel erscheint am 17. Januar 2020 in der ältesten Zeitung der Welt und erzählt von der Gentrifizierung im Ghetto, der kosheren Bäckerei und der österreichischen Konditorei, dem Rosengarten von Rom, wo sich jahrhundertelang der jüdische Friedhof befand, dem Kinderheim I Pittigliani und dem Ponte Settimia Spizzichino.

 

Die Macht der Schönheit

Am 17. Januar 2020 ist im ORF Radio die Rezension des Buches Die Macht der Schönheit. Kulturgeschichte Italiens von Volker Reinhardt zu hören.

 

Pino Daniele: Hommage

Am 4. Januar 2015 starb Pino Daniele. Bei ihm laufen seit den 1970er Jahren alle Fäden zusammen. Der Sänger, Komponist und Musiker revolutionierte die neapolitanische Musik. Die vier Musikerkarrieren von Pino Daniele, James Senese, Peppe Servillo und Enzo Avitabile werden im ORF Radiofeature von Christina Höfferer am 6. Januar 2020 nachgezeichnet. "Das letzte Stück È ancora tiempo, welches ich mit Pino auf neapolitanisch gesungen habe, ist ein minimalistisches Mantra, ein Moment großer Reife in der Musik," sinniert Enzo Avitabile. Der Performer Peppe Servillo: "Wir wollen das neapolitanische Repertoire neu erforschen, die Tradition mit der Moderne verbinden und dieses Repertoire einem neuen, jungen Publikum vorstellen." "Wir versuchen in Neapel Gutes zu tun," sagt James Senese, "wir wollen zu verstehen geben, welches die richtigen Gefühle sind, denen es nachzugehen gilt, um nicht dem Weg des Teufels zu folgen, sondern jenem des Göttlichen."

 

Preis für Bürgergeld-Radiokolleg

Das Radiokolleg über das neue Bürgergeld in Italien im europäischen Vergleich von Christina Höfferer wurde am 16. Dezember 2020 mit dem Preis der Armutskonferenz im Presseclub Concordia ausgezeichnet.

 

Fellini 100

Hundert Jahre Fellini werden 2020 gefeiert. Christina Höfferer war für den ORF auf Fellinis Spuren in Cinecittà und in der Casa del Cinema in Rom unterwegs. Ihre Spurensuche führt auch in das Viertel Coppedè in Rom, gemeinsam mit Giovanna Pimpinella, und in das Caffè Greco, den legendären Künstler-Treff. Zu hören am 15. Dezember 2019 auf Ö1.

 

Interview: Michela Murgia über Salvinis Sommer-Coup

Wer im August am Strand unterwegs ist, sollte sich vor der Sonne in Acht nehmen. Zuviel Augustsonne bekam auf seiner als "Beach-Tour" betitelten politischen Kampagne an den Stränden Italiens möglicherweise der Innenminister Salvini ab, meinten einige seiner Kollegen. Denn Salvini kündigte aus heiterem Himmel die Regierungszusammenarbeit mit der Fünf-Sterne-Bewegung auf, und das kurz vor Ferragosto, jenem Moment im Jahr, der traditionellerweise auf der Apenninenhalbinsel der Ruhe und dem Ausspannen gewidmet ist.

Es folgten eine Regierungskrise und einige Verwirrung unter Journalisten, Politikern und Bürgern.

Die aus Sardinien stammende Autorin Michela Murgia ist eine scharfsinnige Beobachterin der Vorgänge in Italien. Im Interview mit Christina Höfferer bringt sie Licht in die scheinbar verworrene Situation. Das Interview wurde im ORF Literaturmagazin Ex Libris am 1. September 2019 ausgestrahlt, Murgia ist die Autorin des kürzlich im Verlag Wagenbach auf deutsch erschienenen Pamphlets Faschist werden.

 

Kalabrien: Der Zauberstab und die purpurnen Zeichen

Von einer Reise in den Süden Italiens, nach Kalabrien, berichtet Christina Höfferer in Die Presse am 28. August 2019. Mit der Magierin durch die Welt der Literaten und Philosophen. Mit der Museumsleiterin durch die Kirchengeschichte. Und mit dem Naturguide durch Italiens größten Wald.  

 

Buchtipp: Assaf Gavron, Achtzehn Hiebe

Was ist schöner, als im Sommer stimmige Literatur zu lesen? Als Sommerlektüre 2019 empfiehlt Christina Höfferer den exzellenten Israel Roman Achtzehn Hiebe von Assaf Gavron. Gavron schildert Israel wie es leibt und lebt, und er taucht ein in die britische Vergangenheit des einstigen Palästina. Der Roman hat Witz und Tiefgang, er faltet das Panorama des jungen Staates auf und führt mitten hinein in das trendige Tel Aviv, mit einem Ausflug nach Jerusalem. Wer das heutige Israel kennenlernen will, der wird alle Bücher von Assaf Gavron lieben. Ein grandioser Genuss. Hier ein Interview mit dem Autor, zum Vorgänger-Band Auf fremdem Land.

 

Verführerin und Gangsterbraut: Barbara Bouchet

Quentin Tarantino nannte sie seine Muse: Barbara Bouchet, Schauspielerin mit tschechisch-deutschen Wurzeln, startete ihre Hollywood-Karriere als 16jährige. Sie spielte an der Seite von Kirk Douglas, John Wayne und Shirley MacLane und in Kultproduktionen wie Star Trek und Casino Royale, bevor sie der Ruf nach Italien ereilte. Dort entstand in den 1970er Jahren ein ganz neues populäres Kino, welches Bouchet die Gelegenheit gab, mit ihrer stylish-grenzüberschreitenden Eleganz zum Star zu werden. Christina Höfferer hat Barbara Bouchet für den ORF interviewt. Das Portrait wird am 30. Mai 2019 ausgestrahlt.

 

Spaziergang nach Syrakus

„Fahren zeigt Ohnmacht, Gehen Kraft.“ So bringt es der Autor auf den Punkt, und er macht sich auf vom sächsischen Grimma ins sizilianische Syrakus. Im Reisegepäck transportiert er Bücher. Das Ziel ist klar: In seinem Theokrit will er in der von Griechen gegründeten Stadt am südlichsten Punkt seiner Reise schmökern, und: „Reden will ich, immer mit Wahrheit für die gute Sache überall, und mit unbiegsamer Unerschrockenheit“. Auf den Spuren von Johann Gottfried Seume ist Christina Höfferer für den ORF unterwegs. Am 12. Mai 2019.

 

Lino Banfi, Christina Höfferer

Neuer UNESCO Kommissar: Lino Banfi

Er ist ein Held der hitzigen Komik in Italien. Jetzt ist er auch UNESCO Kommissionsmitglied in seinem Heimatland: der Schauspieler Lino Banfi. Christina Höfferer berichtet im ORF Lifestyle Magazin Leporello am 12. April 2019.

 

Googeln statt Nachschlagen. Wörterbücher der Zukunft

Im November 2018 haben sich 21 Expert/innen aus deutschen, italienischen, österreichischen und schweizerischen Universitäten, Forschungszentren und Verlagen am Comer See getroffen. In der Villa Vigoni, dem Deutsch-Italienischen Zentrum für Europäische Exzellenz, wurde die Zukunft der Wörterbücher diskutiert. Die Kernfrage lautete: Wie muss sich die Lexikographie in einer digitalen Gesellschaft weiterentwickeln, in der immer mehr Menschen googeln, statt in einem klassischen Wörterbuch nachzuschlagen? Erarbeitet wurden 15 Thesen zu einem reflektierten Umgang mit Internetlexika, welcher auch neue Forschungen an den Universitäten inkludieren soll. Im März 2019 ist die Expertengruppe erneut in Rom zusammengekommen, um ihre Arbeit fortzusetzen. - Wie sieht die Zwischenbilanz aus? Zu hören am 8. April ab 19:05.

 

Julian Sands im Haus der Dichter.

Geister und Geliebte. Julian Sands in Rom

Keats, Shelley, Geister und Geliebte, so lautet der Titel einer Show, die der britische Schauspieler Julian Sands aus seiner Begeisterung für die romantische Dichtung heraus gestaltet. Zu hören ist Julian Sands im Radio, und zwar im Exklusiv-Interview mit Christina Höfferer. Am 13. März 2019, ORF.

Die revolutionäre Kraft der Zärtlichkeit

Die aus Italien stammende Philosophin Isabella Guanzini ist Professorin für Fundamentaltheologie an der Universität Graz und sie fordert eine Revolution der zärtlichen Liebe, und zwar in einem Zeitalter, in dem Dating-Plattformen als Marktplätze fungieren, auf denen Sex zum Konsumgut geworden ist. Überfluss führt zu Verdruss, und so entwickelt sich Japan gerade zu einer sexlosen Gesellschaft. Inmitten dieser emotionalen Verwirrung also ein Buch über den mit Patina behafteten Begriff der Zärtlichkeit. Eine Philosophie der sanften Macht. Christina Höfferer rezensiert das Buch im ORF Sachbuchmagazin Kontext am 22. Februar 2019.

Lina Wertmüller, Interview mit Christina Höfferer

 

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